Hi aus Schläfrig-Holstein

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    • Hi aus Schläfrig-Holstein

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      Als neues Mitglied dieses Forums sollte ich mich näher vorstellen.

      Gestatten – Gundolf, Schreiberling und Historien-Nerd. Ich lebe nördlich der Elbe in der Nähe von Hamburg .

      Seit ewigen Zeiten (immerhin gut 50 Jahre) interessiere ich mich für Geschichte im Allgemeinen und den Amerikanischen Bürgerkrieg im Besonderen. Als ich im Jahre des Herrn 1968 anfing, meinen Eltern Fragen zu diesem Thema zu stellen, konnten sie mir zwar sagen, dass sich Nord- und Südstaaten bekämpft hatten, dass die Nordstaaten die Sklaverei abschaffen wollten und letztlich den Krieg auch gewonnen haben – aber das war es. Daten? Außer groben Jahreszahlen wussten sie leider nicht viel.

      Und was ich sonst so fand, enthielt selbst in gedruckter Form gelegentlich Fehlinformationen. Wegen einer solchen gedruckten Fehlinformation habe ich tatsächlich einige Jahre geglaubt, die Jungs in den grauen Uniformen wären die Nordstaatler … Mithilfe eines anderen Druckerzeugnisses konnte dieser Irrtum dann behoben werden.

      Inzwischen habe ich doch eine passable Sammlung von Büchern zum Bürgerkrieg, darunter auch eine Kartensammlung zu den Schlachten, die aus Archiven der US Engineers zusammengestellt ist.

      Eingedenk des Ausspruchs „Glaubt mir, es gibt viele unter uns, die wie ich gelernt haben, dass es bei allen Völkern rechtschaffene und böse Menschen gibt, dass die Farbe der Haut nicht entscheidet“, den H. G. Petersson, Drehbuchautor der Karl-May-Filme dem US-Leutnant Merril in Winnetou II in den Mund legte, bin ich seit ziemlich früher Kindheit ein Gegner von Sklaverei und Missachtung anderer Menschen, die eine andere Hautfarbe und/oder einen anderen Glauben haben als ich.

      Als jemand, der die deutsche Teilung noch in der Zwei-Staaten-Form erlebt hat (auch wenn die Gründe völlig andere waren als die, die beinahe zur Teilung der USA geführt hätten), habe ich mich mit der Sezession nie anfreunden können. So gehöre ich zu den bekennenden Yankees, bin für Freunde und Verwandte im Süden aber durchaus offen.

      Die Serien „Die Blauen und die Grauen“ und „Fackeln im Sturm“ waren schon deshalb Pflichtprogramm für mich, weil sie zu den Produktionen gehören, die keine von beiden Seiten verteufeln. Wie gesagt: Es gibt auf beiden Seiten gute und böse Menschen. Die Farbe der Uniform ist nicht entscheidend.

      In dieses Forum bin ich ebenso zufällig geraten wie in das Fackeln-im-Sturm-Wiki, das ich Anfang Dezember 2018 als verwaistes Wiki von Sir Boromir übernommen habe, der leider keine Zeit mehr dafür hatte. Ein Link dort hat mich hierher geführt.
      Ich habe gelernt, dass es bei allen Völkern gute und böse Menschen gibt. Die Farbe der Haut ist nicht entscheidend.
      (sinngemäßes Zitat nach Leutnant Robert Merril aus dem Film Winnetou II)
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      Guten Morgen Gundolf,

      ein herzliches Willkommen in unserem Forum! :happy

      Ich bin sicher, Du kannst noch einiges hier entdecken. Wir haben schon eine ganze Menge zusammengetragen. :tipp

      Interessant ist, dass Du Karl May ansprichst. Ja - das waren die ersten Bücher, für die ich mich in Kindestagen interessiert habe. Gerade die von Winnetou, der Häuptling der Mescalero-Apachen und Old Shatterhand. Ich hatte alle Bücher, die sich um die Indianer und die amerikanische Geschichte gedreht haben. Kara Ben Nemsi dagegen, die Bücher der Reiseerzählungen aus dem Orient, fand ich nie interessant. Letztendlich hat Karl May - auch wenn er selbst nie dort war - dafür gesorgt, dass ich mich für die amerikanische Geschichte interessiere. :wow

      Schade finde ich heute, dass ich diese alten Bücher aus Kindestagen nicht mehr besitze, sie sind irgendwie abhanden gekommen. Als Jugendliche damals, wollte man sich damit ja auch nicht mehr identifizieren. Das war sowas von out!
      Glücklich sind nicht die Menschen, die keine Sorgen haben, sondern die, die positiv mit Dingen leben, die alles andere als perfekt sind.
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      @ Melly: Vielen Dank für das herzliche Willkommen.

      In Sachen Karl May muss ich gestehen, dass ich - obwohl geborene Leseratte - an dessen Büchern mehrfach gescheitert bin. Das dürfte daran liegen, dass ich die Inhalte der Filme bereits kannte, bevor ich die Bücher gelesen habe. Das einzige Buch, das ich von ihm je komplett gelesen habe, war Der Schatz im Silbersee. Winnetou II - mein Lieblingsfilm unter den Karl-May-Verfilmungen - ging mir in Buchform völlig quer hinunter, weil der Film mit dem Buch nur relativ wenig zu tun hat. Insbesondere mein Liebling Robert Merril fehlt dort komplett, weil der erst vom Drehbuchautor H. G. Petersson hinzu erfunden wurde. Ich habe daraus zwar einige Passagen gelesen, aber nie das ganze Buch, auch wenn gerade das im Bücherregal meiner älteren Schwester stand.

      Insofern war es nicht wirklich Karl May, der mein Interesse an amerikanischer Geschichte ausgelöst hat, sondern Leutnant Robert Merril, den der Rest des Publikums wahrscheinlich wie die Pest gehasst hat, weil er Winnetou die Frau wegschnappt. Der hat mich auch zum Schreiben gebracht.

      @Silvi: Herzlichen Dank für das freundliche Willkommen im Forum.
      Ich habe gelernt, dass es bei allen Völkern gute und böse Menschen gibt. Die Farbe der Haut ist nicht entscheidend.
      (sinngemäßes Zitat nach Leutnant Robert Merril aus dem Film Winnetou II)
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      Ich habe erst die Bücher von Karl May gelesen und später dann die Filme gesehen. Ich war mehr von den Filmen zum Teil enttäuscht und auch überrascht. Durch das Bücher lesen, hatte ich eine etwas andere Vorstellung. Dennoch habe ich mir auch die Filme angesehen. Aber wohl eher aus dem Grund, weil ich auf Pierre Brice als 13/14-Jährige stand! 8o Er machte sich einfach super in der Rolle! ;) Jaja - lange ist' s her° :kniefall

      Was ich allerdings bis heute gut finde, ist die Filmmusik von Winnetou. Die LP habe ich damals auch geholt und ich konnte die Winnetou-Musik sogar auf Blockflöte und Melodica spielen. :rolleyes: Mein Mann verwendet sie ab und zu als Hintergrundmusik für kleine Familienvideos. :musik1
      Glücklich sind nicht die Menschen, die keine Sorgen haben, sondern die, die positiv mit Dingen leben, die alles andere als perfekt sind.
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      @ Melly: Ich kann mir denken, dass dich die Filme eher enttäuscht haben (abgesehen von Pierre Brice natürlich). Das ist oft so, wenn Filme nach Romanen entstehen und man die Romane vorher kennt. In den Büchern steckt meist deutlich mehr Handlung, als in Filmen umgesetzt werden kann (es sei denn, man macht Mehrteiler draus wie Fackeln im Sturm, Der Herr der Ringe, Der Hobbit ...)

      Es gibt ein paar Filme, die zwar lose auf Motiven von Karl May beruhen, in denen auch Lex Barker als Old Shatterhand und Pierre Brice als Winnetou auftreten, zu denen aber nicht Martin Böttcher die Musik geschrieben hat. Da fehlt eine entscheidende Komponente, um den Film zu einem Karl-May-Film zu machen. Martin Böttchers Musik ist für die Filme mindestens ebenso ikonisch wie es die von Howard Shore für die Ringtrilogie und den Hobbit ist.
      Ich habe gelernt, dass es bei allen Völkern gute und böse Menschen gibt. Die Farbe der Haut ist nicht entscheidend.
      (sinngemäßes Zitat nach Leutnant Robert Merril aus dem Film Winnetou II)
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      Hallo Gundolf, und spät aber nichtsdestotrotz auch von mir ein Willkommen in unserem kleinen Forum.
      :admin

      Tja, hoffentlich bekommen wir uns nicht in die Wolle, denn ich meinerseits bin "bekennender" Südstaatler. Das fängt beim Wohnort im Süden Deutschlands an. Und es liegt den Bayern im Blut, dass sie (gedanklich) auch ganz gut ohne die Union (die BRD) auskommen könnten. Für mich ist Südstaatentum heute nicht zwangsläufig mit Sklaverei gleichzusetzen, sondern mit einer Lebenseinstellung, einer Tradition.

      Nachdem Du bereits so belesen bist, kann ich nur hoffen, dass Dir unsere gesammelten Werte die eine oder andere Lücke füllen können. Diskussionen immer gerne, dafür ist dieses Forum ja da.
      "Then there is nothing left for me but to go and see General Grant, and I would rather die a thousand deaths.
      Gen Robert E. Lee, Appomattox Court House, 9. April 1865, 8.30 Uhr
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      @ Lissy. Herzlichen Dank für das freundliche Willkommen!

      @ Uli: Ich verbringe meinen gesamten Jahresurlaub in Bayern und bin demnächst wieder bei euch - wenn auch in Altbayern und im Frühjahr in bajuwarisch Schwaben und nicht bei den "Beutebayern" in Franken (ihr gehört ja erst seit 1806 dazu ...). Aber falls es dich beruhigt: Ich habe eine liebe Freundin, die ebenfalls in Bayreuth lebt, mit der ich mich, wenn es sich irgendwie machen lässt, einmal im Jahr treffe.

      Und dann ist da noch was: Nicht nur Orry und George kommen aus den Süd- bzw. Nordstaaten. Mein lieber Robert ist aus dem Norden, sein Freund Martin aus dem Süden. Nein, keine Panik. Musst du nicht kennen. Die sind beide auf meinem persönlichen Mist gewachsen.
      Ich habe gelernt, dass es bei allen Völkern gute und böse Menschen gibt. Die Farbe der Haut ist nicht entscheidend.
      (sinngemäßes Zitat nach Leutnant Robert Merril aus dem Film Winnetou II)
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      Dann bin ich ja beruhigt *grins*

      Zu Deiner Information: wir verbachten unsere letzten Urlaube in Deiner Gegend, und haben's auch genossen. So kommen wr uns entgegen.
      "Then there is nothing left for me but to go and see General Grant, and I would rather die a thousand deaths.
      Gen Robert E. Lee, Appomattox Court House, 9. April 1865, 8.30 Uhr