Filme, in denen der Bürgerkrieg eine Rolle spielt

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    • Filme, in denen der Bürgerkrieg eine Rolle spielt

      Als ich meine DVD-Sammlung nach einem Film durchsuchte, den ich länger nicht angeschaut habe, bin ich auf einen Oscar-prämierten Film gestoßen, der während des Bürgerkriegs spielt. Bei dem Film handelt es sich um die gleichnamige Verfilmung des Buches "Unterwegs nach Cold Mountain" von Charles Frazier.

      Im Film geht es um die Liebesgeschichte der Pfarrerstochter Ada Monroe und dem Handwerker W.P. Inman. Während des Krieges ist Inman Soldat auf Seiten der Konföderierten. Nach einer Verletzung desertiert Inman. Und der Film begleitet ihn auf dem Weg nach Hause: Cold Mountain in North Carolina. Der Film hat zwei Handlungsstränge: die Geschichte von Inman während des Krieges und als Deserteur und die Geschichte von Ada, die die Farm ihres verstorbenen Vaters bewirtschaft. Zwischen den beiden Handlungssträngen springt der Film hin und her.

      Allerdings wird die Sklaverei im Film ausgespart.
    • In dem Film geht es auch eher darum, was der Krieg mit der Psyche der Leute anstellt. Es werden nicht nur die Soldaten im Einsatz traumatisiert, sondern meist auch die Zivilbevölkerung.

      Ich schaue mir gerne "Betty und ihre Schwestern" an, wo der Bürgerkrieg nur erwähnt wird, weil es in erster Linie, um das Leben der March-Schwestern geht. Der Film passiert auf dem Buch "little woman" von Louisa May Alcott.

      Ich weiß... :rolleyes: Eher ein Frauenfilm. ;)
      Wir bezahlten für alles, was wir bekommen oder in der Welt nehmen, einen Preis.
    • Silvi schrieb:

      In dem Film geht es auch eher darum, was der Krieg mit der Psyche der Leute anstellt. Es werden nicht nur die Soldaten im Einsatz traumatisiert, sondern meist auch die Zivilbevölkerung.

      Ich schaue mir gerne "Betty und ihre Schwestern" an, wo der Bürgerkrieg nur erwähnt wird, weil es in erster Linie, um das Leben der March-Schwestern geht. Der Film passiert auf dem Buch "little woman" von Louisa May Alcott.

      Ich weiß... :rolleyes: Eher ein Frauenfilm. ;)
      Und es gab auch mal eine Zeichentrickserie dazu. Als ich ein Teenie war, hatte ich die gerne geschaut.
    • Letztens habe ich den Film "Die Verführten" mit Nicole Kidman und Kirsten Dunst gesehen. Es ist eine Neuverfilmung von "Betrogen" aus dem Jahr 1971 mit Clint Eastwood. Die beiden Filme beruhen auf dem Roman "the Beguiled" von Thomas Cullinan.

      Ein verletzter Nordstaatensoldat John McBurney "findet" seinen Weg in ein Mädcheninternat (Südstaaten) von Martha Farnsworth. Seine Anwesenheit sorgt nicht für Beruhigung, sondern eher für ein durcheinander. ;) Die Damen buhlen um seine Aufmerksamkeit, die er gerne in Kauf nimmt, in der Hoffnung bei den Damen bleiben zu können, und nicht an die Front zurückzumüssen. Er gesteht der verbliebenen Lehrerin Edwina Morrow seine Liebe, und findet trotzdem den Weg ins Bett der älteren Schülerin Alicia, die man heute sie als Lolita bezeichnen würde. ;) Selbst die beherrschte Leiterin Miss Farnsworth erliegt seinem Charme. Um es kurz zu machen, seine Charmoffensive bleibt nicht ohne Folgen. Nachdem Miss Morrow ihn bei der Schülerin im Bett erwischt hat, schupst sie ihn die Treppe hinunter. Da Miss Farnsworth weder eine ausgebildete Krankenschwester noch Ärztin ist, und den offenen Beinbruch nicht behandeln kann, amputiert sie ihm das Bein. Als McBurney erwacht, rastet er aus, entkommt aus dem geschlossenen ZImmer und bedroht die Damen mit dem Revolver. Die Damen, ohne Miss Morrow, beschließen sich zu wehren und vergiften ihn mit Pilzen.

      Die Filme sind nicht schlecht, aber ich muss sie nicht nochmal sehen. ;)
      Wir bezahlten für alles, was wir bekommen oder in der Welt nehmen, einen Preis.
    • Kenne da auch einige... viele sind davon aber sicherlich bereits bekannt...

      Ted Lincoln der Sohn des Präsidenten
      Andersonville
      Glory
      Ride with the Devil
      Free State of Jones
      Gettysburg
      Gods &Generals
      Cold Mountain
      The General
      The Red Badge of Courage
      The Field of Lost Shoes
      Class of 61
      Summersby
      Der mit dem Wolf tanzt
      Union
      Betrogen
      Ironclads
      Drums in the deep South
      Birth of a Nation
      The Good,the Bad and the Ugly
      Red Mountain
      Custer
      The Last Confederate
      Die älteste noch lebende Rebellenwitwe erzählt
      Wicked Spring
      The Hunley
      Lincoln
      The Andersonville Trial
      The Colt
      Pharaos Army
      The Conspirator
      Gone with the Wind


      Ansonsten gibts noch die Uralt Western die im ACW spielen sollen aber mehr oder weniger Hollywood sind...
      Wie Menschen dich behandeln wirkt sich auf Ihr Karma aus...
      Wie du damit umgehst,auf deines...
    • Ich setze den Beitrag aus der Plauderecke jetzt mal in die richtige Rubrik. Die hatte ich gestern gar nicht gefunden... :/

      Ein weiterer Favorit in Sachen Filme bei mir ist ganz klar "Der mit dem Wolf tanzt". Was mir daran gefällt ist die Tatsache, dass die Indianer mit der Sprache "Lakota" sprechen. Das gibt dem Film einen ganz besonderen Touch. Ich habe mich vor einiger Zeit mit der Sprache beschäftigt und mir einige Bücher dazu gekauft. Unter anderem auch ein Lakota Dicrionary (Lakota - Englisch und Englisch - Lakota). Lakota wird in den USA in den Great Plains gesprochen. Sie gehört zu den größten Indianersprachen und bildet mit den Dialekten Dakota und Nakota zusammen die sogenannte Sioux-Sprache. Einst von den Weißen unterdrückt, versucht man heute, die Rückbesinnung auf die eigene Kultur. An vielen Schulen wird heute Lakota gelehrt.


      Doris Leader Charge, die die Ehefrau des Häuptlings "Zehn Bären" in diesem Film gespielt hat, war eine indianische Sprachlehrerin. Sie hatte vor den Dreharbeiten, den Schauspielern in einem mehrwöchigen Schnellkurs die Sprache Lakota gelehrt und machte sie mit indianischen Umgangsformen und Gebräuchen wie den Aufbau der Tipis etc. vertraut. Ich finde es eine ganz besondere Leistung. So enthält der Film viel Wertvolles und trennt sich auch von den üblichen Western-Klischees ab.


      Man sieht, mein Interesse an Indianer und ihre Kultur ist immer noch da.
      Glücklich sind nicht die Menschen, die keine Sorgen haben, sondern die, die positiv mit Dingen leben, die alles andere als perfekt sind.