Die Chronik der Kent-Familie - Band 9 - Das Versprechen

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    • Die Chronik der Kent-Familie - Band 9 - Das Versprechen

      Carter Kent gelangte am Ende seiner Kräfte nach San Francisco, CA, um dort sein Glück zu machen. Als er in eine Straßenschießerei unter Ganoven geriet, rettete er einem verbecherisch-korrupten Parteifunktionär das Leben und wurde in dessen Dienste genommen.

      Eleanor und Leo gastierten mit ihrer Schauspieltruppe in Johnstown, PA, wo Leo erneut als Jude angegangen und sogar verwundet wurde, sodass sie länger in der Stadt bleiben mussten. Als nach schweren Regenfällen der Staudamm oberhalb der Stadt brach und die Stadt von einer Flutwelle zerstört wurde, überlebten beide nur knapp. Doch kurz vor ihrer Rettung wurde Leo durch einen Judenhasser unter Wasser gezogen und ertrank. Am Rande des Nervenzusammenbruchs gestand Eleanor dem zufällig anwesenden, hilfsbereiten Rafe Martin die Vergewaltigung von 1877, aber ihre Wege trennten sich wieder. Gideon holte seine Tochter nach Boston, wo sich Eleanor in ihrer Trauer und Wut vollständig vom Leben zurückzog.

      Durch einen Zufall erhielt Will Kontakt zur Familie des Immobilienunternehmers Pennel, deren Tochter Laura sich sofort für ihn interessierte. Will erkannte, dass ihm diese sehr wohlhabende Familie die Türen in diejenige Gesellschaftsschicht öffnen konnte, in der er als Arzt zu praktizieren plante. Doch er tat sich schwer, sich in jener unnatürlichen Welt zurechtzufinden und Laura's wechselhaftes Wesen zu verstehen. Gideon verabscheute die Familie als Ausbeuter des einfachen Arbeiters und es kam zum offenen Streit zwischen Vater und Sohn.

      Will löste das Versprechen an seinen Studienfreund Drew Hastings ein, eine Woche lang in dessen Praxis in den Slums von New York City mitzuwirken. Dort traf er Drew's emanzipierte Schwester Jo wieder, die seit ihrem ersten Treffen vor mehreren Jahren für ihn schwärmte. Die Arbeit in der Praxis war der völlige Gegensatz zu Will' Träumen seiner Tätigkeit als Arzt, aber er entdeckte hierdurch seinen Drang, doch dort zu helfen wo die Not am größten war. Nach Abwehr eines Maffia-Überfalls rettete er Jo durch eine Notoperation das Leben.

      Zur Rede gestellt, gestand die Familie Pennel ein, am Leid der Slum-Bewohner schamlos zu verdienen, und Laura gab zu, ihn nur benutzt zu haben, um die mögliche Schwangerschaft von einem Straßenjungen gesellschaftlich zu decken. Will kehrte daraufhin zu Jo zurück, heiratete sie und trat in die Praxis seines Studienfreundes ein.

      Nach Gideon's heftigem Vorwurf, sich geistig wie ihre Mutter zu entwickeln, erwachte Eleanor aus ihrer Trance und ging wieder auf Tournee. In Philadelphia wurde sie von Rafe Martin abgepasst, der aus Johnstown von ihrem bedrückenden Geheimnis wusste, aber dennoch um sie warb. Ein Jahr später gab sie ihm das Ja-Wort und die Hochzeitsnacht befreite sie von aller Last. Sie ließen sich mit einem eigenen Theater in New York City nieder, und ein Jahr darauf erwarteten sie ihr erstes Kind.

      So hatten Gideon's beide Kinder eine Wendung genommen, die er akzeptieren konnte. Auch Carter war in San Francisco aufgestiegen, wenn auch im Dienst eines Politikers, dessen skrupellose Machenschaften alles andere als ehrenhaft waren. Carter war dessen williger Schüler, was zum Bruch zwischen ihm und seinem nun gemeinnützig veranlagten Stiefbruder Will führte. Dennoch hatte Gideon wieder Zuversicht in den Fortbestand seiner Familie und verstarb friedlich in den Armen seiner Frau Julia.
      "Then there is nothing left for me but to go and see General Grant, and I would rather die a thousand deaths.
      Gen Robert E. Lee, Appomattox Court House, 9. April 1865, 8.30 Uhr
    • Meine Einschätzung

      Auch in diesem Band, der der zweite Teil es vorigen Bandes ist, drehen sich die Handlungen zumeist um Gideon's und Julia's Kinder auf dem Weg zu verantwortungsvollen erwachsenen Menschen.

      Ausgemergelt und hungrig landet Carter in San Francisco. Mit einem letzten Rest Ehrsamkeit greift er in einer dunklen Gasse ein, als ein Mann von hinten erschossen werden soll. Es stellt sich heraus, dass er dem blinden Erz-Gauner das Leben gerettet hat, einem Besitzer einer Bar und gleichzeitig einflussreicher und vollständig korrupter Funktionär der örtlichen Demokratischen Partei. Dieser ist von Carter's Schlagfertigkeit begeistert und stellt ihn als persönlichen Sicherheitsmann an. Endlich hat Carter ein Umfeld gefunden, in dem er seine persöblichen Ziele, mit wenig Arbeit viel Geld und Einfluss zu erlangen, erreichen kann. Dass er hierfür alle moralischen Skrupel aufgeben muss, fällt ihm nicht besonders schwer.

      Eleanor ist mit ihrem jüdischen Ehemann Leo weiterhin auf Schauspieltournee. Sie träumen davon, bald genügend Geld gespart zu haben, um sich in New York City mit einem kleinen ortsfesten Theater niederzulassen. Aber Leo und nun auch Eleanor sehen sich immer heftigeren Anfeidungen einer Gesellschaft gegenüber, die eine stumpfe Abneigung gegen Juden entwickelt.

      Bei einem Gastspiel in der Kleinstadt Johnstown in Pennsylvania kommt es zur Katastrophe. Ihr erfolgreicher Auftritt wird von einem tätlichen Angriff auf Leo überschattet, der verletzt wird und deshalb nicht gleich zum nächsten Auftrittsort weiterreisen kann. Und genau an jenem zusätzlichen Tag ihn Johnstown ereignet sich der fürchterliche Dammbruch, durch den die komplette Stadt zerstört wird. Leo, der nicht schwimmen kann, wächst über sich hinaus, rettet nicht nur Eleanor und sich selbst, sondern hilft auch noch Anderen beim Überleben. Dann jedoch muss er sich erneut gegen einen Judenhasser wehren und kommt hierbei zusammen mit seinem Angreifer zu Tode.

      John Jakes hat diese Episode wohl mit Bedacht so grausam ausgestaltet. Die Katastrophe von Johnstown hat sich tatsächlich genau so zugetragen wie er es in der Rahmenhandlung beschreibt. Sie bildet den dramaturgischen Hintergrund für gleich mehrere einschneidende Erlebnisse. Einmal wird der damals durchaus aufkommende Judenhass zu einem Höhepunkt getrieben, der in der allgemein herrschenden Panik typischerweise keinerlei öffentliche Aufmerksamkeit bekommt.

      Für Eleanor haben diese Ereignisse ebenso einschneidende Folgen. Sie gibt sich selbst die Schuld an Leo's Tod, da sie ihn durch ihre Unfähigkeit, sich ihm hinzugeben, an sie gebunden und damit in dieses Unglück gezogen habe. Gleichzeitig ist sie von dem Anblick, wie ihr Ehemann vor ihren Augen im Wasser verschwindet, so aufgewühlt, dass sie bei dem freundlichen Angebot eines flüchtigen Bekannten, sich eine kurze Ruhepause zu gönnen, die Nerven verliert und erstmals völlig unkontrolliert von ihrer Vergewaltigung als junges Mädchen spricht. Der Bekannte ist Raphael Martin, ein einfacher, aber sympathischer Telegraphist, mit dem sie am Tag zuvor auf der Straße ein paar Worte gewechselt hat.

      Letztendlich war Eleanor's Beziehung zu Leo in einer tiefen Sackgasse gelandet, hervorgerufen durch ihre körperliche Verklemmtheit und beflügelt durch Leo's Eigenheit, alle Schuld auf sich selbst zu nehmen. Nur wenn sie sich um ihre schauspielerischen Rollen kümmerten, blühten sie miteinander auf. Eine solcherlei grausame Lösung dieses Dillemas kann sich zwar niemand wünschen, aber Eleanor bekommt damit auch eine zweite Chance auf ein normales Familienleben.

      Zunächst aber verschließt sie sich völlig von ihrer Umwelt. Für Gideon's Zuwendungen und auch alle anderen Dinge der Gesellschaft um sie herum hat sie nur noch sarkastische Bemerkungen übrig. Als sie zunehmend offen ihrem Vater und allen anderen Männern der Welt die Schuld für ihre Lage zu geben, erkennt Gideon plötzlich deutliche Parallelen zur geistigen Entwicklung seiner ersten Frau Margret.

      John Jakes setzt auch hier die Linie fort, dass sich menschliche Charaktereigenschaften vererben. Margaret's Vater war im Krieg gegen Mexiko verstümmelt worden und seine Tochter pflegte ihn bis zu seinem Tod zu Beginn des Bürgerkrieges. Dabei erlebte sie mit, wie ihr Vater zum Alkoholiker wurde und zuletzt nur noch in einer glorifizierten Traumwelt lebte. Als Frau von Gideon wurde sie selbst mit ihrem Leben unzufrieden und suchte die Schuld bei Gideon. Sie begann zu trinken und zog sich in eine wirre, egozentrische Gedankenwelt zurück, in der sie schließlich keinen Blick mehr auf die Wirklichkeit mehr hatte. Und nun begann Eleanor, eine ähnliche Entwicklung zu nehmen, nur diesmal ohne verstärkende Einwirkung durch Alkohol.

      Es ist Gideon, der Eleanor im letzten Moment förmlich wachrüttelt, als er ihr vor Augen hält, dass sie den Weg des Wahnsinns einzuschlagen beginnt, den sie bei ihrer eigenen Mutter so schmerzlich miterlebt hat. Vorsichtig tastet sich Eleanor ins Leben zurück und wird von Freunden aus der Schauspielerschaft freudig aufgenommen und gefördert.

      Nach rund einem Jahr trifft sie schließlich ein zweites Mal mit Rafe Martin zusammen, dem sie damals vor lauter Panik von ihrer Last erzählt hatte. Rafe tritt ihr trotz dieses Wissens, vor dem sie selbst so gewaltige Angst hat, völlig vorbehaltlos und charmant gegenüber. Und so kann sie sich diesem Mann ebenso unverklemmt öffnen. Ein Jahr später heiraten sie, Rafe zeigt ihr die Freunde an der körperlichen Liebe, und schließlich wird Eleanor sogar von ihm schwanger.

      Einen mindestens ebenso großen seelischen Konflikt muss Eleanor's kleiner Bruder Will überstehen, nur natürlich auf ganz anderem Gebiet. In gleichem Maße wie er und die Immobilienhändler-Tochter Laura Pennel ein Paar werden, leidet seine Beziehung zu Gideon darunter, der die Pennels als Ausbeuterunternehmer ablehnt.

      Über die Familie Pennel, ihr luxuriöses Anwesen bei New York City und ihren noch viel protzigeren Landsitz auf der damals bei der High Society angesagten Halbinsel von Newport, Rhode Island bekommt der Leser Einblick in die Abgehobenheit jener Schicht jener Zeit, die unglaublich viel Geld besitzt und sich nur mit seinesgleichen abgibt. Hierbei wird sogar unterschieden, ob eine Familie einfach nur seit Generationen Reichtum besitzt der sich inzwischen selbst erhält, oder ob man dafür noch einer Arbeit nachgehen muss. Diese "Neureichen" wurden nicht auf die angesagten Kostümbälle bei den Astor's oder vergleichbaren gesellschaftlichen Ereignissen eingeladen.

      Laura Pennel nutzt Will's Unerfahrenheit in solcher Umgebung aus, gibt sich mal liebevoll, mal herrschaftlich, dann wieder aufreizend und fordernd, und dann wieder uninteressiert. Will kann sich nie wirklich sicher sein, woran er bei Laura ist.

      Will steht im vorletzten Studienjahr, sein Studienfreund Drew Hastings hat soeben promoviert und praktiziert als Arzt in einer kleiner Hinterhofpraxis in der schlimmsten Gegend von New York, den Slums der Mulberry Bend. Will hat absolut nicht vor, sich selbst in solch einer Gegend niederzulassen sondern in der 5th Avenue, wo er für viel Geld nichts weiter tun muss als alten Damen Tabletten gegen Rheuma oder Kopfschen zu verschreiben. Doch er löst ein gegebenes Versprechen ein, in den Semesterferien ein paar Wochen bei seinem Freund mitzuarbeiten.

      Für Will aus gut-situiertem Hause ist der Aufenthalt in der "Bend" ein Schock, und zum küstlichen Leben der High Society in jeder Hinsicht der kulturelle Unterschied. Will erlebt die Armut, den Dreck, die Ängste der zumeist italienischen Einwanderer, die in großen Mengen aus Europa ankommen und dort stranden. Er erlebt, wie Bandenführer selbst diese armen Seelen noch ausnehmen, zum Beispiel durch Verkauf von gestrecktem Bier aus den Fassresten der Gaststätten und Hotels. Die Razzia auf eine dieser geheimen Spelunken lenkt die Aufmerksamkeit eines "Padrone" auf ihn.

      Dann erkennt Will, dass die Behausungen der Slum-Bewohner mit unverhältnismäßig hohen Mieten eine lukrative Einnahmequelle für skrupellose Immobilienbesitzer sind. Er findet heraus, dass Laura's Familie daran beteiligt ist erfährt von ihrem Vater zudem noch den Grund für ihr sprunghaftes Wesen. Denn Laura hielt sich Will nur deshalb als Liebhaber, weil sie befürchtete, von einem Straßenjungen schwanger zu sein. Mit Will als Partner wäre ein solcher Nachwuchs gesellschaftlich akzeptiert. Will erkannt, dass sich ihre Zuneigung als Ergebnis des normalen Zyklus' der Frau von einem Tag auf den anderen in Luft aufgelöst hat, und beendet seine Verbindung zu ihr - und auch gleich zu der gesamten, von Lügen und Falschheiten durchsetzten High Society.

      Zurück in der "Bend" wird die Praxis von Maffia-Schergen überfallen und Jo, die Schwester von Will's Freund Drew, angeschossen. Da Drew selbst verwundet ist, muss Will der jungen Frau in einer riskanten Notoperation das Leben retten. Jo, ein Mädchen aus einfachen Verhältnissen und voller Aufrichtigkeit, schwärmt schon lange für Will, und so werden sie schließlich ein Paar. Will gibt seinen egoistischen Lebensplan auf und steigt ein Jahr später als Partner in Drew's Praxis ein.

      Ähnlich wie Eleanor's einschneidendes Erlebnis in der Katastrophe von Johnstown sind es bei Will zwei solcher Ereignisse, die aus dem willenlosen Jungen einen Mann formen, der genau weiß wozu er steht. Einmal war es der Entschluss, Mediziner zu werden um Menschen zu helfen, als er den grausamen Tod eines Freundes auf Roosevelt's Ranch miterlebte. Und nun sind es jene Erlebnisse am untersten Bodensatz der Gesellschaft in den Slums von New York City und die Erkenntnis, dass selbst solche armen Kreaturen von gewissenlosen Geschäftemachern ausgenutzt werden. Als Erbgut seines Vaters hat Will nie aufgehört, sich auch für die einfachen und hilfsbedürftigen Menschen einzusetzen. Und hierin hat er nun sein Lebensziel gefunden.
      "Then there is nothing left for me but to go and see General Grant, and I would rather die a thousand deaths.
      Gen Robert E. Lee, Appomattox Court House, 9. April 1865, 8.30 Uhr
    • (Forts.)

      In den beiden letzten Büchern der Reihe spannt John Jakes den Bogen hinüber in eine moderne Zivilisation, wie wir sie so ähnlich heute noch kennen. In Manhattan fahren Straßenbahnen auf den markanten Hochbahnviadukten durch die Stadt. Gideon hat Mühe, sich mit modernen Erfindungen wie dem Telefon oder der Schreibmaschine zurechtzufinden. Kleidung wird moderner, Entfernungen werden kürzer, und die Fülle von Eindrücken, die aus ganz Amerika und aus der restlichen Welt auf die interessierten Bürger einströmen, sind kaum noch zu erfassen. Die Gemächlichkeit der Entwicklung, wie wir sie in den ersten Büchern erfahren haben, ist hektischer Betriebsamkeit gewichen.

      John Jakes hatte ursprünglich geplant, die Reihe bis zum Jahr 1976 fortzusetzen, um die 200-jährige Geschichte Amerikas in dieser Romanform zu umspannen. Aber spätestens nach diesem achten Band (der bei uns als zwei getrennte Bücher erschien) war ihm klar, dass das Ziel nicht erreichbar war. Auch wenn er die Familie Kent wieder zusammengeführt hat und sie auf nur sehr wenige Personen beschränkt war, war es einfach nicht mehr möglich, alle wesentlichen Ereignisse und Entwicklungen jener Zeit angemessen würdigend in die Geschichte einzubauen. Man denke nur an die kommenden Meilensteine:
      • Der Erste Weltkrieg
      • Gesellschaftlichen Umwälzungen aufgrund der neue Mobilität durch das Automobil
      • Erneute Weltwirtschaftskrise
      • Luftfahrt als Selbstverständlichkeit, neue Selbstvertständlichkeit des Reisens
      • Der Zweite Weltkrieg
      • Konkurrenz der Presse als allgemeines Informationsmedium durch Rundfunk und Fernsehen
      • Kalter Krieg, Macht der Geheimdienste
      • Korea, Vietnam und Friedensbewegungen

      So hat John Jakes einen Weg gesucht, die Romanreihe im Jahr 1890 zum Ende zu führen, einer Zeit die zwar noch den Charme des "Historischen" hat, aber bereits viele Züge der modernen Gesellschaft von heute trägt. Der Schriftsteller erreicht diesen Schlusspunkt, indem er jede der handelnden Hauptfiguren erzählerisch in ein Gleichgewicht bringt.

      Will hat seine Erfüllung gefunden, durch ehrliche Arbeit ein klein wenig zur Besserung der schlimmsten Ausfüchse der Gesellschaft beizutragen. Eleanor hat ihr Trauma abgeschüttelt, ohne ihre Leidenschaft bei der Schauspielerei aufgeben zu müssen. Carter hat Erfolg gefunden in einer Art wie er es für sich vorausgesagt hat, auch wenn sie moralisch mehr als fragwürdig ist. Julia ist zufrieden, dass ihr Sehnen nach Harmonie in der Familie schließlich erfüllt ist. Durch die gut laufenden Verlage hat die der Familie zudem keine wirtschafltichen Sorgen.

      Und Gideon, nun deutlich über 50 Jahre alt, sinniert darüber nach, welches besondere Element er der Sammlung von Familien-Erinnerungsstücken beifügt, und kommt zu dem Schluss: Es sind seine Kinder, die jedes für sich zu einem Menschen herangewachsen ist, die sich wie einst Philip Kent nicht von ihrem eigenen Weg abbringen lassen und trotzdem nicht aus den Augen verlieren, etwas zu leisten, was anderen Menschen dient.
      "Then there is nothing left for me but to go and see General Grant, and I would rather die a thousand deaths.
      Gen Robert E. Lee, Appomattox Court House, 9. April 1865, 8.30 Uhr
    • Kleiner Schreibfehler. Du meinst sicher Band 9 - oder?

      Ich muss aber ehrlich gestehen, ich habe mir nicht alle Deine Beiträge der Bücher angesehen, da ich am Anfang das Gefühl hatte, mir doch zu viel von der Erzählung vorweg zu nehmen.

      Wenn ich die Bücher gelesen habe, werde ich mir Deine Beiträge hierzu ansehen. Nicht böse sein! ;)