Augusta Barclay

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    • Augusta Barclay

      Farmerin, nördliches Virginia
      verstorben 1865 im Kindbett

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      Augusta Barclay, eine eigenständige Kleinfarmerin und junge Witwe aus Virginia, trifft zu Beginn des Bürgerkrieges rein zufällig mit Charles Main und seinem Kameraden Ambrose Pell zusammen, als sie beim Schmuggel von Yankees verfolgt wird. Die beiden Südstaatler retten sie aus der Situation und Charles verliebt sich in sie. Dennoch fällt es ihm jahrelang schwer, ihr dies zu zeigen, auch da er zunehmend unter den moralischen Eindrücken des andauernden Krieges steht und sie ihm bei den seltenen Begegnungen nicht wirklich darüber hinweg helfen kann. Schließlich kommen sie doch zusammen, und als er sie nach dem Krieg besuchen will, muss er erfahren, dass sie im Kindbett gestorben war und ihm einen Sohn hinterlassen hat.

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      Auf Augusta's Farm in Norden Virginia's leben die beiden Farbigen Washington und sein Sohn Boz, der kurz vor Kriegsende von marodierenden Yankees erschossen wird. Beide sind ehemalige Sklaven, die von Augusta und ihrem verstorbenen Mann freigelassen und an der Farm beteiligt wurden.
      "Then there is nothing left for me but to go and see General Grant, and I would rather die a thousand deaths.
      Gen Robert E. Lee, Appomattox Court House, 9. April 1865, 8.30 Uhr
    • Für Augusta sind Washington und Boz eine Art Familie geworden. Die beiden lieben sie sehr. Washington will sie nicht leiden sehen, daher rät er Charles' sie nicht mehr zu besuchen, da er ja im Krieg fallen könnte und Augusta dann wieder traurig wäre. Aber das sind Dinge, die einen anderen bei aller Liebe nichts angehen!
    • Ich gebe dir Recht, wenn du sagst, dass ihn die Liebe zwischen Augusta und Charles nichts angeht, aber er hat sich einfach Sorgen um sie gemacht. Er hatte nichts gegen Charles persönlich.

      Washington war ja nicht der Einzige in der Serie, der gemeint hat, dass er das Recht hat, sich in das Liebesleben von anderen Leuten einzumischen.
      "South Carolina is too small for a republic and too large for an insane asylum."
      James L. Petigru
    • Wohl weil Orry eine der Kernfiguren ist, der von der ersten Folge an die Geschichte mitgetragen hat. Ihn sterben zu lassen wäre ein noch härterer Schlag für die Zuschauer gewesen als das Niederbrennen von Mont Royal. Mit Augusta's Tod konnten hier wenigstens die Irrationalität des Krieges, den plötzlichen und wahllosen Verlust von Menschen, thematisieren, wie es John Jakes mit Orry's völlig unnötigen Tod im Buch gedacht hat.
      "Then there is nothing left for me but to go and see General Grant, and I would rather die a thousand deaths.
      Gen Robert E. Lee, Appomattox Court House, 9. April 1865, 8.30 Uhr
    • Ich denke, es hätte eine Menge Protestbriefe an den Sender gegeben, wenn Orry und Madeline kein Happy-End gehabt hätten. ;)

      Ich brauche an den Film "die Hochzeit meines besten Freundes" mit Julia Roberts denken, da ist das ursprüngliche Ende beim Testpublikum durchgefallen, weil niemand sehen wollte, wie Julia Roberts die Hochzeit verhindert, und sie als böse Hexe dasteht. ;)

      Ich finde es auch schade, das Augusta nicht überlebt hat. Augusta hat die Geburt nicht überlebt. Damals sind viele Frauen bei der Geburt, ob im Frieden oder Krieg, gestorben. Auch der beste Arzt hätte sie damals kaum retten können... Daher sehe sie nicht als "Kriegsopfer".
      "South Carolina is too small for a republic and too large for an insane asylum."
      James L. Petigru