Folge 2 - Verbotene Liebe

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Folge 2 - Verbotene Liebe

      Zusammenfassung:

      Wieder in West Point, leidet Orry weiterhin unter der Enttäuschung mit Madeline. Als Bent einen Kadetten-Kameraden dazu bringt, schwer verwundet zu werden, finden die Kameraden einen Weg, den verhassten Corporal aus der Akademie zu entfernen. 1846 verlassen George, Orry und weitere Kameraden West Point erfolgreich als Offiziere. Auf einem Empfang seiner elterlichen Plantage Mont Royal sieht Orry Madeline wieder und arrangiert ein heimliches Treffen mit ihr, das Madeline entgegen ihrer Gefühle jedoch abbricht. George, der als Gast anwesend ist, erlebt die äußerst brutale Bestrafung eines betrunkenen Sklaven mit, was zum ersten Streit der beiden Freunde über die Frage der Sklaverei führt. Es folgt der Amerikanisch-Mexikanische Krieg, in dem Orry und George als Lieutenants an der Front kämpfen. Bent, der über Beziehungen als höherer Offizier wieder in der Armee ist, schickt sie direkt in das gegnerische Feuer, was Orry beinahe ein Bein kostet. George lernt während der Besatzungszeit die attraktive Constance kennen, macht ihr wenig später einen Antrag und verlässt die Armee. Orry dagegen wurde als Invalide entlassen und versinkt in Selbstmitleid.
      "Then there is nothing left for me but to go and see General Grant, and I would rather die a thousand deaths.
      Gen Robert E. Lee, Appomattox Court House, 9. April 1865, 8.30 Uhr
    • Er hat seiner Tochter eben vertraut, und hat sich lieber einen netten Abend in der "Cantina" gemacht. Und außerdem wollte er doch, dass sich Constance bindet. Wie soll das gehen, wenn er dabei ist?
      "Then there is nothing left for me but to go and see General Grant, and I would rather die a thousand deaths.
      Gen Robert E. Lee, Appomattox Court House, 9. April 1865, 8.30 Uhr
    • Ja, die Hierarchie gab es. Sklaven, die in das Haupthaus durften oder mit ihren Herren "ausfahren" durften, hatten einen besseren Stand. In der Dokumentation steht zu lesen, dass z.B. die gemauerten Hütten auf Boon Hall nur für die Haussklaven waren. Die Feldarbeiter lebten weiter draußen in Holzhütten.

      Diese Hierarchie kommt in Folge 4 auch bei Grady zum Vorschein, diemal unter persönlichen Dienern. In der Szene im Regen bei der Kutsche, als Grady vorschlägt, die Kutsche zu verlassen, fragt Virgilia "Und Cuffey? Er wird wissen....". Grady sagt darauf "Er kennt mich".
      "Then there is nothing left for me but to go and see General Grant, and I would rather die a thousand deaths.
      Gen Robert E. Lee, Appomattox Court House, 9. April 1865, 8.30 Uhr
    • Feldsklaven war das allerniedrigste. Die Sklavenkinder kamen mit ca.10 Jahren in die " Lehre". Z.B. zum Schmied, zum Gärtner, zum Hauspersonal usw. Sollten sie für einen Beruf überhaupt kein Geschick haben, dann wurden sie Feldsklaven und hatten ein für alle mal"verkackt" auf gut deutsch :D
    • Ja, das ist richtig. Das waren die Ärmsten der Armen.
      Es gibt Berichte, dass auf der Boon Hall-Plantage (dem Außendrehort von Mont Royal) die Feldsklaven nichtmal in den gemauerten Sklavenhütten leben durften sondern gleich draußen neben den Feldern in Holzhütten. Die gibt es heute natürlich nicht mehr.
      "Then there is nothing left for me but to go and see General Grant, and I would rather die a thousand deaths.
      Gen Robert E. Lee, Appomattox Court House, 9. April 1865, 8.30 Uhr
    • Der Legende nach wurde das erste joggling-board von Huger Kinloch gebaut, um seine rheumatischen Beschwerden zu lindern. Eine weitere Legende besagte, wenn es auf der Veranda eines Hauses stand, dann hatten die Besitzer angeblich keine unverheiratete Tochter. ;) Damen und Herren nutzten das joggling-board nämlich auch, um sich "wippend" näher zu kommen.

      Die Jungs in der Folge nutzen es auf andere Weise. ^^
      Dateien
      "I love you, Brett Hazard. Never forget that."
    • Schöne Folge, gestern zum zweiten Mal angesehen (diesmal auf Englisch ;) ). Besonders gefallen mir die Szenen des "Abschlusses" in West Point sowie Georges und Constances erster Tanz ^^ .

      Habe mich allerdings immer noch nicht ganz an die "neue" Aussprache der Namen Madeline und Justin sowie Mont Royal gewöhnt. Gibt es eigentlich Gründe dafür, dass man sich in der deutschen Synchronisation für die französische Aussprache entschieden hat? [In der 3. Staffel ( :evil: ) wurde Madelines Name dann ja auf einmal auch in Deutsch englisch ausgesprochen...]
    • Mir sind keine Gründe für die Veränderung der Aussprache bekannt. Die Übersetzung der Dialoge erfolgte auch recht frei.

      Aber... :denk Die Familie Fabray stammt aus New Orleans. Die Stadt wurde von dem Franzosen Jean-Baptiste Le Moyne de Bienville gegründet. Außerdem lebten zu diesem Zeitpunkt viele Franzosen (French Quarter) dort. Vielleicht wollte man die französische Herkunft der Familie herausstreichen, was aber nicht korrekt ist, denn im Buch wird erwähnt, dass die Familie Fabray ursprünglich aus Deutschland kam und Faber hieß. Schon damals waren die Deutschen in der Welt nicht hochangesehen.
      "I love you, Brett Hazard. Never forget that."
    • Auch in anderen Südstaaten galt Französisch als gehobene Sprache und Kultur. Viel wurde damals von den Franzosen übernommen, wie z.B. Musik, Tänze, Kleidung, Wein, Konfekt oder Benimm-Regeln. Französisch war die 1. Fremdsprache auf den Schulen, nur in Texas spanisch - wegen Mexiko. Deutsch garnicht. Und dann stammte die Familie Main ja ursprünglich aus Frankreich. Auch die LaMotte's haben dem Namen nach franz. Vorfahren. Es war damals in der besseren Gesellschaft durchaus üblich, französische Bezeichner zu verwenden.

      Die US-Amerikaner haben das entweder vergessen oder verlernt. Die Übersetzer haben sich dieser Tradition erinnert. Klar ist es inkonsequent, ich finde es aber eigentlich authentischer.

      Übrigens wird Madeline in der 3. Staffel nicht deutsch, sondern englisch ausgesprochen ([Mäd'lin]), so wie alle anderen auch. Ich wüsste garkeine deutsche Aussprache dieses franz. Namens.
      "Then there is nothing left for me but to go and see General Grant, and I would rather die a thousand deaths.
      Gen Robert E. Lee, Appomattox Court House, 9. April 1865, 8.30 Uhr