Wenn man Fackeln im Sturm neu verfilmen würde

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    • Wenn man Fackeln im Sturm neu verfilmen würde

      Für mich wäre es eine grausige Vorstellung, wenn man "Fackeln im Sturm" nochmal verfilmen würde!!!

      Aber lassen wir einfach mal die Phantasie spielen.

      Was würdet ihr anders machen? Vielleicht mehr Folgen drehen? Welche Schauspieler sollten die Rollen in der Neuverfilmung übernehmen?
      "South Carolina is too small for a republic and too large for an insane asylum."
      James L. Petigru
    • Bezüglich der Schauspieler ist das eine sehr schwierige Frage, da ich die Rolle Orry Mains mir nur durch Patrick Swayze vorstellen kann. Ich fand das schon echt blöd, als die drei letzten Teile gedreht wurden mit so vielen anderen Schauspielern. Man hatte sich auch an das Gesicht von Charles Main gewöhnt. Ich fand das auch furchtbar, daß Orry auf einmal einen Bruder hatte, der so viel älter war als er. Und dann der heimtückische Mord an Orry. Die ganzen 12 Teile hat Orry überlebt aus den schwierigsten Situationen heraus, um dann von Bent ermordet zu werden!???

      Nein ich glaube, eine Neuverfilmung wäre so nicht möglich. Man müßte dann schon sehr viel mehr Phantasie reinlegen und die Geschichte umändern oder erweitern.
      Glücklich sind nicht die Menschen, die keine Sorgen haben, sondern die, die positiv mit Dingen leben, die alles andere als perfekt sind.
    • Was die jungen Schauspieler angeht, bin ich nicht so auf dem Laufenden. Ich kenne zwar Hermine, aber vorstellen in diesen Rollen könnte ich sie mir nicht so recht. Liegt aber nicht an der Person sondern eher an meiner Unwissenheit.

      Ich würde wahrscheinlich ältere Personen nehmen. So Keanu Reeves oder Sandra Bullock
      Glücklich sind nicht die Menschen, die keine Sorgen haben, sondern die, die positiv mit Dingen leben, die alles andere als perfekt sind.
    • Ich finde überhaupt keine Ähnlichkeit zwischen den Beiden. Sandra Bullock wirkt etwas reservierter und ruhiger, während man Terri Garber die Bösewichtrolle von vornherein ansehen kann. Allein ihre Augen und Blicke...
      Glücklich sind nicht die Menschen, die keine Sorgen haben, sondern die, die positiv mit Dingen leben, die alles andere als perfekt sind.
    • Also, grundsätzlich bin ich nicht dafür, John Jake's Romalvorlage als Remake nochmal zu verfilmen. Warum auch? Zumindest in die ersten beiden Staffeln wurde soooooo viel Forschungsarbeit und Aufwand gesteckt, das ist heutzutage mit Sicherheit nicht mehr zu toppen. Kein Produzent der Welt hat mehr so viel Geld und Zeit für eine solche Produktion zur Verfügung. Schon damals hat man über die Kosten den Kopf geschüttelt, heute wäre es sicher das 10-fache.

      Auch Buch 3 würde ich nicht nochmal neu drehen. Das war ein Flopp, und das bleibt es auch. Ja, es gab viele "Brüche" und fremde Gesichter, aber auch einige bekannte (George, Constance, Madeline, Bent). Wenn man es jetzt neu macht, wären auch diese bekannten Gesichter nicht mehr dabei, sie wären schon viel zu alt.

      Die Idee einer Fortsetzung in der nächsten Generation wäre interessant. Der Roman gibt ja ein paar Andeutungen dazu. So dienen Charles' Sohn Gus und Billy's ältester Sohn zusammen in West Point. Allerdings fehlt der dramatische Handlungshintergrund. So etwas emotionales wie die Sezession und der Bürgerkrieg gab es innerhalb der USA nie wieder. Da müsste man entweder was Fiktives machen (entspricht aber nicht dem Anspruch von Roman und alten Staffeln) oder sich auf eine ganz andere Ebene begeben, z.B. eine reine Beziehungs-Soap oder was Klein-Kriminelles oder so. Von der Zeit her fällt das in die große Besiedlungs-Phase des Westens. Die meisten klassischen Western-Filme sind in dieser Zeit angesiedelt. Vielleicht ließe sich daraus was machen.

      Zu Schauspielern kann ich nichts sagen, in diesem Bereich bin ich nicht zuhause.
      "Then there is nothing left for me but to go and see General Grant, and I would rather die a thousand deaths.
      Gen Robert E. Lee, Appomattox Court House, 9. April 1865, 8.30 Uhr
    • Gedanken darüber, wie wohl eine Neuverfilmung von FiS ausfallen würde, habe ich mir ebenfalls gemacht, vor allem, da ich ja selbst bereits aus einer anderen Generation stamme als die Erstzuschauer der Serie. Von allein wäre ich wohl nie dazu gekommen, mir "Fackeln im Sturm" anzusehen und eine neue Umsetzung würde der Serie auf jeden Fall neue Aufmerksamkeit zukommen lassen.

      Generell gesehen bin ich aber strikt dagegen. Keine moderne Neuinszenierung der Welt könnte dem Flair des Originals gleichkommen, keine anderen Schauspieler kann man sich mehr in den Rollen von Orry, George etc. vorstellen, kein Regisseur könnte der Vorlage gerecht werden. Und ich meine, FiS braucht alles andere als eine modernisierte Überholung. Wenn ich mir die Bildqualität der DVDs (also Buch I und II ;)), die Farben, die Effekte und die Ausstattung ansehe, finde ich persönlich nicht einmal, dass es so sehr auffällt, dass alles aus dem Jahr 1985/86 stammt. Selbstverständlich gäbe es heutzutage noch ganz andere Möglichkeiten, aber notwendig sind diese nicht.

      Schon mit der 8 Jahre später nachproduzierten Staffel 3 wurde damals 1994 eine Art Neuanfang versucht, das Ergebnis glich einer Katastrophe. Eine Neuverfilmung der ganzen Serie wäre daher wirklich keine gute Idee, denn auch die Originalserie findet heutzutage noch immer neue Fans (zum Beispiel mich :D ), was doch wirklich von deren Zeitlosigkeit überzeugt.
    • Hi leute! Ich bin genau der selben Meinung wie ihr. Ich könnte mir auch keine Neuverfilmung von FiS vorstellen. Genauso wie bei den Schauspielern, auch diese könnte ich mir nicht in einer anderen Besetzung vorstellen. Eine Fortsetzung fände ich allerdings sehr interressant.
    • Eine Fortsetzung wäre nicht schlecht, aber Uli hat schon Recht, es fehle der Handlungsspielraum. Obwohl man vielleicht hier die Thematiken Aufbau des Südens, Veteranen des Bürgerkriegs, Bürgerrechte der Schwarzen und dem Ku Klux Klan beleuchten könnte und daraus dann eine Fortsetzung strickt. Natürlich auch wieder mit Liebe und Leidenschaft bestückt.
      Glücklich sind nicht die Menschen, die keine Sorgen haben, sondern die, die positiv mit Dingen leben, die alles andere als perfekt sind.
    • Melly schrieb:

      Obwohl man vielleicht hier die Thematiken Aufbau des Südens, Veteranen des Bürgerkriegs, Bürgerrechte der Schwarzen und dem Ku Klux Klan beleuchten könnte und daraus dann eine Fortsetzung strickt.

      Das ist alles im 3. Roman behandelt worden. Nur in der 3. Staffel habel sie es fast völlig untern Tisch fallen lassen.
      "Then there is nothing left for me but to go and see General Grant, and I would rather die a thousand deaths.
      Gen Robert E. Lee, Appomattox Court House, 9. April 1865, 8.30 Uhr