Teil 13 - Der Kampf geht weiter

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    • Teil 13 - Der Kampf geht weiter

      Zusammenfassung

      Elkanah Bent ermordet Orry heimtückisch, worüber Ashton so erschüttert ist, dass sie Bent in einen Fluss stürzt und flüchtet. Charles tritt als einfacher Soldat wieder der Armee bei, diesmal in St. Louis im Westen. Dort lernt er die junge Schauspielerin Willa Parker kennen. Madeline zieht mit ihrem Sohn Orry Jr. auf die niedergebrannte Plantage Mont Royal und lebt dort mit einigen Farbigen in einer einfachen Holzhütte, während ihr Schwager Cooper die Bankbürgschaft in den Händen hält, die Orry vor dem Krieg aufgenommen hat. George, der über Orry's Tod tief erschüttert ist, besucht Madeline und baut mit ihr ein Sägewerk auf. Während sich im Westen Charles und Willa näher kommen, zieht Bent nach einem Gedächtnisverlust nach Norden. Ashton dagegen ist in einem billigen Bordell an der Grenze gelandet. Sie hängt sich an den Freier Willard Fenway, der ihr aus dieser Lage helfen will. Schließlich fliehen sie, nicht ohne einiges Gold zu rauben und einen der Bordellbetreiber zu erschießen. Der noch immer vom Krieg traumatisierte Charles kann sich Willa kaum öffnen, und als er seinen Sohn Gus besuchen will, wird er von einem missgünstigen Offizier niedergeschlagen und im letzten Augenblick vom Indianerhändler Jackson gerettet, der ihn mit in den Westen nimmt. Bent erreicht Lehigh Station, die Heimatstadt von George, und wartet dort auf ihn. Willa, die Charles' Verschwinden nicht verstehen kann, sucht Kontakt zu dessen Sohn Gus, der bei Pflegeeltern lebt. Im Westen macht Charles die ersten Erfahrungen mit Indianern, unter denen sich der rachsüchtige "Narbengesicht" besonders hervortut. Kurz nachdem die Dampfsäge in Betrieb und George auf die Heimreise ging, überfällt die örtliche Ku-Klux-Klan-Gruppe, zu der sich auch Cooper Main gesellt hat, Mont Royal und brennt Madeline's Schulhaus für farbige Kinder nieder. Als George sein Haus in Lehigh Station erreicht, hat dort soeben Bent dessen Frau Constance kaltblütig ermordet.
      "Then there is nothing left for me but to go and see General Grant, and I would rather die a thousand deaths.
      Gen Robert E. Lee, Appomattox Court House, 9. April 1865, 8.30 Uhr
    • Ich kann mich mit dieser und den folgenden zwei Folgen einfach nicht anfreunden. :nein

      Mit Willa hat die Staffel zwar einen Lichtblick, aber alles wirkt so hektisch. Die Story wird lieblos heruntergekurbelt, wahrscheinlich liegt es am knappen Budget. Man merkt, dass nicht viel Geld ins Drehbuch oder die Ausstattung gesteckt wurde.
      "South Carolina is too small for a republic and too large for an insane asylum."
      James L. Petigru
    • Wir haben sie uns ja gerade erst wieder angeschaut. Du hast völlig Recht, der Bruch ist schon heftig. Und vom Zuschauer wird arg viel Fantasie erwartet, um die Sprünge in der Handlungsabfolge zu überbrücken.

      Ich kann mich mit dem "Charles" der 3. Staffel nicht recht anfreunden. Für jemanden, der 4 Jahre Krieg und Entbehrungen hinter sich hat und unzählige Tote gesehen oder selber gemacht hat, wirkt er viel zu knabenhaft. Und dann stört mich, dass auf Mont Royal ganz andere Farbige sind, kein einziger den man aus den anderen Folgen kennt. Jane und Isaac als Ersatz für Semiramis und Ezra? Naja....

      Dennoch gehören diese drei Folgen dazu und bekommen ihren Platz in unserem Forum.
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      Gen Robert E. Lee, Appomattox Court House, 9. April 1865, 8.30 Uhr
    • Uli schrieb:



      Dennoch gehören diese drei Folgen dazu und bekommen ihren Platz in unserem Forum.
      Das stimmt, aber lieber werde ich deshalb nicht. [IMG:http://www.gif-paradies.de/gifs/smilies/2d_gefuehle/gefuehle_smilie_0061.gif]

      Es sind einfach lieblos abgedrehte Folgen. Wenn ein Zuschauer, die Bücher nicht kennt, die Folgen sieht, versteht er nur noch Bahnhof.
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      James L. Petigru
    • Besonders lächerlich ist die Mordszene von Orry der einfach niedergestochen wird. Also Verzeihung, der Charakter hat in 12 Folgen geglänzt durch Geschick und Charisma und wird einfach so hinterrücks erstochen. Nicht nur ehrlos, sondern auch unglaubwürdig. Schon klar das Swayze nicht mehr dabei war, aber etwas spannender hätte man die Szene schon gestalten können. Allgemein wirkt Bent wie ausgewechselt. Ein sonst so raffinierter und kluger Kopf entwickelt sich zur rachsüchtigen Person.

      Die Neubesetzung von Charles ist gar nicht mal so verkehrt. Immerhin ist Kyle Chandler gerade jetzt wieder ein gefragter Schauspieler.

      Richtig schwach sind auch die Szenen auf Mont Royal. Also hier hat man sich nicht mal ansatzweise die Mühe gemacht dem Originalstandort nachzustellen. Alles wirkt deplatziert.

      Schön sind hier besonders die Musik und Peter O Toole als trinkender Schauspieler.
    • Ich kann mich mit der Neubesetzung von Charles nicht anfreunden. Vielleicht mag in Deutschland sich kaum einer an Lewis Smith erinnern, aber er füllte die Rolle mit Leben, jedenfalls für mich. ;) Ich finde die dritte Staffel einfach nur blöd. X( Aber das ist wie vieles im Leben einfach Geschmacks- und Ansichtssache. ;)
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      James L. Petigru
    • Ich glaube, da sind wir uns alle einig. Die dritte Staffel gibt längst nicht mehr das her, was man erwartet. Schade eigentlich! Aber wahrscheinlich spielte auch die Zeitspanne der Drehs hier eine große Rolle.
      Glücklich sind nicht die Menschen, die keine Sorgen haben, sondern die, die positiv mit Dingen leben, die alles andere als perfekt sind.
    • Ich glaube weniger, dass es an der Zeitspanne liegt, sondern einfach das Geld für eine aufwendige Produktion fehlte.

      @Melly
      Es gibt sogar tatsächlich Leute, die diese Folgen mögen.


      Die dritte Darstellerin von Isabel war, meiner Meinung nach, eine völlige Fehlbesetzung, genau wie Robert Wagner als Cooper Main.
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      James L. Petigru
    • Also, für mich ist es ein zweischneidiges Schwert.
      Was die Schauspieler angeht, bin ich voll bei Euch. Der Wechsel bei Charles und Isabel ist für Zuschauer, die direkt aus den alten Folgen kommen, kaum zu packen. Kyle Chandler ist ein netter Junge, aber er ist halt nicht "Charles". Und Robert Wagner ist für Cooper zu alt und zu steif. Auch dass die Ausstattungen sehr viel magerer und die Szenen sehr viel geraffter sind, ist klar. Das lag wohl am Geld. Es wurde sogar an einem anständigen Vorspann gespart und stattdessen alte Szenenbilder zusammengeschnitten (übrigens mit einem schweren Fehler darin).

      Weitere Figuren aus den vorigen Folgen wurden garnicht (Billy) oder durch einen personellen Bruch (Semiramis + Ezra gegen Jane + Isaac) fortgeführt. Auch das macht ein Anknüpfen echt schwer. Besser, man hat die alten Folgen vorher jahrelang nicht angeschaut und geht da unvoreingenommen dran.

      Auf der anderen Seite hält sich die 3. Staffel deutlich mehr am Buch. Um das zu schaffen, musste Orry "verschwinden". Diletantisch umgesetzt, aber schlicht notwendig. Charles' Wandlungen und vergebliche Suche nach Heimat und Aufgabe wurde gut umgesetzt. Madeline's Kampf als Teil-Farbige alleinstehende Frau in den Wirren der Nachkriegszeit auch. Einzige starke Abweichung von der Vorlage ist, dass George nach Constance's Tod nicht nach Europa abgehauen ist, sondern letztlich mit Charles reitet. Einen wortkarger Einzelgänger (Charles) auf der langen Suche im weiten Westen wollten sie wohl nicht, das Muster gehört eher Clint Eastwood ;)

      Die 3. Staffel hat für sich genommen also ihre guten Seiten, aber im Zusammenhang mit den anderen 12 Folgen kann sie nicht bestehen.
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    • Ich finde die ganze dritte Staffel blöd. Es mag ja sein, daß Orry laut Buch sozusagen abdanken musste, aber ausgerechnet getötet durch Bent! Nachdem er so vieles überlebt und durchgemacht hat, ist das doch wirklich ein sehr schwacher Abgang. Da hätte man sich doch was besseres einfallen lassen können! :thumbdown:
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    • Es wirkt arg gestellt und ist für die drei Folgen für sich genommen auch unnötig.
      Naja, im Buch hat Orry auch alles andere als einen "dramatischen" Abgang.
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    • Das stimmt allerdings. Blöd ist auch, daß sie eine Szene aus den vorherigen genommen haben, auf denen Orry zu sehen ist. Selbst wenn er nicht zur Verfügung stand, hätte man das besser machen können.
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    • Schon allein daß es in der dritten Staffel lauter neue Gesichter gibt, fand ich total blöd. Und Cooper, den fand ich stinkelangweilig und viel zu alt. ( Ja ich weiß, passte besser zum Buch!) Aber da man sich in den ersten beiden Staffeln nicht so an das Buch gehalten hatte, hätte man das in der dritten doch auch anders machen können.
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